Der Neumond mit Sonnenfinsternis im Wassermann wird beflügelt von starken Konstellationen und wirkt wie ein kosmischer Weckruf – kompromisslos, befreiend und richtungsweisend. Was nicht mehr zu dir gehört, wird weggesprengt. Was wahr ist, drängt nach vorne. Zwischen Aufbruch und Erschütterung öffnet sich ein Zeitfenster, das mehr ist als ein Neubeginn: Es ist ein Reset von Körper, Seele und Geist – und dem gesamten Kollektiv.
Findet ein Neumond auf der Mondknotenachse statt – der sogenannten Schicksalsachse – dann reden wir von einer Finsternis. Finsternisse sind per se Sichtbarmacher oder Transformatoren. Alte Kapitel enden, neue Zeitlinien beginnen. Oft leise. Aber im Zeichen Wassermann – und mit gleichzeitiger Spannung zu seinem Herrscher Uranus im Stier – wohl eher laut und überraschend. Vom 17. Februar bis 3. März öffnet sich das erste von zwei Finsternis-Portalen des Jahres. Ein komprimiertes Energiefeld während zwei Wochen: intensiv, beschleunigend, wahrheitsliebend.
Masken ab im Alltagsleben
Während viele von uns die Fasnachtszeit geniessen und in andere Rollen schlüpfen, bekommt gerade der Aspekt der Verkleidung – dem Sich-Verstecken hinter einer Maske – eine andere Bedeutung. Dieser Neumond fordert uns auf, uns auch ohne Masken zu trauen: uns auszudrücken, klar zu sagen was wir denken, unseren Impulsen zu folgen und diese zu leben. Jetzt trifft Erneuerung auf Sicherheitsdenken, Freiheit kollidiert mit Gewohnheit. Dort, wo wir zu lange festgehalten haben, kann jetzt alles aufbrechen. Im Wassermann geht es um die Sprengung der Zukunft, um Gemeinschaft, Netzwerke und Vision. Es geht aber auch um Deine Rolle im Kollektiv. Lebst du Deine eigene Wahrheit – oder folgst du unbewusst Strömungen im Aussen? Jetzt sind plötzliche Erkenntnisse möglich. Höre auf diese Stimme, denn es sind im Grunde Ideen, die endlich Form wollen.
Weitere starke Wirkungen
Neben der Sonnenfinsternis machen weitere starke Konstellationen diesen Neumond so aussergewöhnlich und zum Neustart-Neumond schlechthin: Bereits in drei Tagen, am 20. Februar, begegnen sich die beiden Giganten Saturn und Neptun auf 0° Widder – auf dem Anfangspunkt des gesamten Tierkreises, der für den ganz grossen Neubeginn steht. Auf diesem Nullpunkt treffen für einen Zyklus mehrerer Jahrzehnte Struktur auf Vision und Realität auf Traum. Saturn als Prüfer der Grenzen will Struktur, hält fest und will Grenzen setzen. Neptun aber löst Grenzen auf, verschleiert, verbindet in der Unendlichkeit und steht für Visionen, Träume und die All-Liebe. Dort, wo wir uns aus Angst an Vertrautes klammern, kann es ruckartig anders werden. Diese Energie rüttelt wach – individuell wie kollektiv. Was jetzt entsteht, wird viele Jahre prägen und das Verständnis von Verantwortung, Glauben und Neuwerdung prägen.
Merkur mahnt zum Innehalten
Damit nicht genug wird ab dem 26. Februar Merkur wieder für drei Wochen rückläufig und mahnt gerade in dieser Phase zusätzlich zum Innehalten, zu Pausen, Rückblicken und Neujustierung. Achtsamkeit über die eignen Gedanken und innere Klarheit zählt jetzt mehr als äussere Geschwindigkeit. Befreie jetzt Deinen Geist und katapultiere Dich selbst in die schnelle Energie der neuen Zeit.
Hingabe, Wachheit und Mut sind jetzt Trumpf
Kontrolle ist jetzt nicht mehr angebracht; umso mehr verlangt diese Zeit aber Hingabe, Wachheit und Mut. Nicht alles zeigt sich sofort im Aussen. Doch innen ordnet sich etwas neu. Vertraue dem Prozess. Auch wenn du noch nicht weisst, wohin der Weg dich führt. Dieser Neumond ist ein Neustart per se. Er nimmt dir nichts, was nicht wirklich zu dir gehört. Und er bringt dich näher zu dem, was du in Wahrheit bist.
Mit Saturn & Neptun Treffen Struktur auf Vision und Realität auf Traum.